VT-Nacht: Trauma und Frauengesundheit: Geschlechtsspezifische Forschungslücken und Perspektiven über die Lebensspanne
Termin
22.10.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Traumafolgestörungen können Frauen über die gesamte Lebensspanne in besonderer Weise betreffen – und dennoch sind Frauen in der Traumaforschung und in klinischen Studien vielfach unterrepräsentiert. Auch geschlechtsspezifische Aspekte werden in Forschung und Versorgung bislang unzureichend berücksichtigt. Der Vortrag beleuchtet die bestehende Gender Gap in der Psychotraumatologie und fragt danach, welche Folgen sie für unser Verständnis, die Diagnostik und Behandlung von Traumafolgestörungen hat. Neben Geschlechterunterschieden werden insbesondere reproduktive Aspekten wie Zyklus, Schwangerschaft und Menopause beleuchtet. Im Fokus steht damit die Frage, wie eine Forschung und Versorgung aussehen kann, die den weiblichen Lebensverlauf stärker in den Mittelpunkt rückt.